Kampagnenkalender
Kampagne 2027
„Die Schwellköpp in de Fassenacht gehör’n zu Meenz wie’s singt und lacht“
Die 11 steht zwischen den 10 Geboten und den 12 Aposteln. Seit dem Mittelalter gilt sie als Zahl der Sünde und prägt die Mainzer Fastnacht bis heute.
In Mainz ist der Verkauf von Fastnachtsorden verpönt. Orden werden verliehen, nie gekauft.
Die Dalles-Ehrengarde aus Budenheim marschiert mit Holzdackeln durch den Mainzer Rosenmontagszug. Die Hundestaffel sieht aus wie echt, bellt aber nicht.
Artikel 8 des Närrischen Grundgesetzes erklärt Weck, Worscht un Woi zum Nationalgericht. Ein Brötchen, eine Fleischwurst und ein Schoppen Wein.
Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Wagen vergehen Monate. Die finale Karikatur steht oft erst fünf Tage vor dem Zug.
Eine Schnapsidee, ein Kleines Schwarzes und eigene Orden aus Handarbeit. Seit 2014 mischen die Gardinen die Mainzer Fastnacht auf.
Die älteste Fastnachtskorporation in Mainz verlangte ein Mindestgewicht von 100 Kilo und einen Taillenumfang von 1,50 Metern. Das hatte einen Grund.
Jedes Jahr am 11.11. wird auf dem Schillerplatz das Närrische Grundgesetz verlesen. Es regelt Narrenruf, Nationalgericht und Schunkelpflicht.
Seit 1955 überträgt das deutsche Fernsehen Fastnacht aus dem Kurfürstlichen Schloss. Die Sendung erreicht bis heute ein Millionenpublikum.
In Mainz gibt es zwei Kleppergarden. Der Name bedeutet bei jeder etwas völlig anderes.
Seit 1927 laufen überlebensgroße Figuren mit riesigen Köpfen durch den Mainzer Rosenmontagszug. Jeder Kopf wiegt rund 25 Kilo.
Die kleinste Fastnachtsgarde in Mainz hat genau ein Mitglied. Die erste Uniform entstand aus einer Feuerwehruniform und Jägermeister-Bierdeckeln.
Die Altstadtbauern wurden dreimal zur Steuben Parade nach New York eingeladen. In Mainz sagen sie: Wir sind keine Garde im herkömmlichen Sinne.